Was zurückfließt, fließt an Gemeinden und Werke
matchNetz gibt einen Teil seines Jahresergebnisses als freiwillige Spende an Gemeinde- und Missionsprojekte weiter. Bewusst ohne feste Quote und ohne Gegenleistung: Höhe und Zeitpunkt entscheidet matchNetz nach dem Jahresabschluss jedes Jahr neu. Jede teilnehmende Gemeinde benennt dafür ein eigenes Projekt — Jugendarbeit, Mission, Kinder, Technik, Soziales, Gebäude oder Medienarbeit.
Warum keine feste Quote?
Eine zugesagte Quote — ob vom Umsatz oder vom Gewinn — wäre eine Verbindlichkeit und auch in Jahren mit hohen Investitionen fällig. Deshalb ist und bleibt es eine freiwillige Spende: Höhe und Zeitpunkt entscheidet matchNetz nach Feststellung des Jahresabschlusses jedes Jahr neu. Kein Live-Zähler, keine Hochrechnung — veröffentlicht wird nur, was tatsächlich geflossen ist.
Bewusst eine Spende und kein Sponsoring: Sponsoring wäre für matchNetz zwar unbegrenzt als Betriebsausgabe abziehbar, verlangt aber eine vereinbarte Werbeleistung der Gemeinde. Dann wäre das Geld auf Empfängerseite kein Spendeneingang mehr, die Gemeinde müsste eine Rechnung stellen und könnte keine Zuwendungsbestätigung ausstellen. Das wollen wir den Gemeinden nicht zumuten.
Der Verteilungsschlüssel
Wenn gespendet wird, dann nach diesem Schlüssel:
Grundanteil
gleichmäßig an alle aktiven Gemeinden und Werke — unabhängig davon, wie viele Unternehmer dort teilnehmen.
Bestandstreue
nach Laufzeit und Verlängerungen der Unternehmer aus dem Umfeld der Gemeinde — belohnt wird das Bleiben, nicht das Anwerben.
Aktive Teilnehmer
nach Zahl der aktiven Unternehmer, gedeckelt auf höchstens das Doppelte des Grundanteils.
Der teilnehmerabhängige Anteil ist bewusst der kleinste und zusätzlich gedeckelt: Gemeinden sollen Gemeinden bleiben und nicht zu Verkäufern werden. Belohnt wird, dass Teilnehmer bleiben — nicht, wie viele neu dazukommen. Was der Deckel abschneidet, fließt gleichmäßig an alle aktiven Gemeinden und Werke zurück.
Jede Gemeinde benennt ihr Projekt
Statt einer anonymen Ausschüttung benennt jede teilnehmende Gemeinde und jedes Werk einen Förderzweck. So wird sichtbar, wofür die Mittel eingesetzt wurden.
Der jährliche Netzwerkbericht
Nach jedem Geschäftsjahr veröffentlichen wir an dieser Stelle:
- ·Anzahl teilnehmender Gemeinden und Werke
- ·Anzahl teilnehmender Unternehmen
- ·Netzwerkwachstum im Vergleich zum Vorjahr
- ·Tatsächlich gespendeter Gesamtbetrag
- ·Welche Projekte mit welcher Summe unterstützt wurden
Rechtlicher Rahmen
Die Spende ist freiwillig. Es gibt keine zugesagte Quote und keinen Rechtsanspruch einzelner Gemeinden, Werke oder Teilnehmer auf eine Zahlung oder eine bestimmte Summe. Ob, wann und in welcher Höhe gespendet wird, entscheidet matchNetz nach Feststellung des Jahresabschlusses. Die Zuwendung erfolgt an die Gemeinde bzw. das Werk als Körperschaft, nicht an einzelne Projekte oder Personen, und ohne vereinbarte Gegenleistung — sie ist damit eine Spende und kein Sponsoring. Es handelt sich nicht um eine Provision und nicht um eine Gegenleistung für vermittelte Verträge. Ob und wie eine Zuwendung steuerlich abziehbar ist, richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall und ist mit der eigenen steuerlichen Beratung zu klären.